EINE KLEINE BAUBESCHREIBUNG

Aus Alt mach Neu Arg ramponiert präsentierte sich noch vor einigen Jahren der Altbau, auf dessen Grundmauern inzwischen das Künstlerhaus steht. Der erste Schritt im Rahmen der Sanierungs- und Neubauarbeiten war die Sicherung des Gebäudes, vor allem der Natur-steinwände im Untergeschoss, des Giebels zum Grabenbach hin (Nord-seite)  und der Seitenwand zum Parkplatz in Richtung Wintergasse (Ostseite). Diese Wände wurden mit Trasskalk verpresst und in die neue Decke über dem Untergeschoss verankert. Erst im Anschluss daran wurden sämtliche alten Fachwerkwände und der Dachstuhl abgetragen.

Die neuen Wände im Erd- und Obergeschoss wurden in Holzständerbauweise errichtet und auch die Decken in beiden Stockwerken sowie die Dachflächen aus Holzelementen hergestellt. Die Oberfläche dieser Elemente bleibt sichtbar. Die Holzständer sind innen wie außen mit Gipsfaserplatten verkleidet, die Außenwände verputzt und gestrichen. Das Untergeschoss, mit sichtbaren Steinmauern, kann
samt einem kleinen Freibereich zum Arbeiten genutzt werden. Für Wärme sorgt eine Fußbodenheizung. Der Fußboden ist mit einer Industriebeschichtung versiegelt.

Bietet ebenfalls Platz zum Arbeiten: die Freifläche auf der Westseite.  Foto: Kuball Im Erdgeschoss befinden sich ein weiterer Arbeitsraum (das Atelier) und ein Lagerraum. Auf der Westseite schließt sich eine Fläche an, die als Freiluftatelier genutzt werden kann. Beheizt werden die Räume mit Radiatoren, Der Fußboden hat ebenfalls eine Industriebeschichtung, die Wände sind gestrichen.

Im Ober- und Dachgeschoss sind drei Maisonettewohnungen untergebracht. Diese Wohnungen werden über eine Stahl-Außentreppe erschlossen und sind mit einer Sanitärzelle ausgestattet. Als Fußbodenbelag wurde ein Designboden eingebaut. Die Wände sind tapeziert und gestrichen. Die Holzdecken und die Dachflächen sind sichtbar.