Alte Mauern, neues Holz

Zwischen dem ehemaligen Franziskanerinnenkloster (rechts) und einem Privatgebäude; das Antonie-Leins-Künstlerhaus, vom darunter liegenden Grabenbach aus gesehen. Foto: Kuball

Bereits zum Jahresschluss 2011 war das Antonie-Leins-Künstlerhaus so gut wie fertiggestellt. Im Mai 2012 wurde es offiziell eröffnet, gleich darauf zogen die ersten Künstler ein.


Die Ostseite des Künstlerhauses mit dem Durchgang zu den Wohnungen (Mitte) und dem Eingang ins Atelier (neben der Natursteinmauer) Ende Juni 2011 war nicht viel mehr zu entdecken als eine einzelne Mauer, wenige Tage später konnte sich das Antonie-Leins-Künstlerhaus plötzlich "sehen lassen": Möglich machte es die sogenannte Holzständerbauweise, in der das Ateliergebäude errichtet wurde. Auch bei den Decken- und Dachelementen handelte es sich um vorgefertigte Holzteile, so dass das 900 000-Euro-Projekt in einer3D-Darstellung der Künstlerhaus-Konstruktion guten Woche buchstäblich "Form angenommen" hat. Bald darauf, am 7. Juli 2011, feierten Handwerker, Ehrengäste und Mitglieder des Fördervereins bereits das Richtfest.

Dass man mit dem Zeitplan und den Kosten fast durchweg "gut im Rennen" lag, schreibt Architekt Ewald Loschko den Baubeteiligten zugute: Ob nun die engagierten Handwerker vom Horber Firmenverbund, die Zimmerei Konrad Faßnacht oder ganz am Anfang das Ingenieurbauunternehmen August Wolfsholz (das vor allem mit der Mauersanierung im Kellerbereich und im Untergeschoss beschäftigt war) – sie alle haben nach den Worten Loschkos „hervorragende Arbeit geleistet, so dass wir auch witterungsbedingte Verzögerungen ausgleichen konnten“.