15 BEWERBer, EnTscheidung im Mai

Die jüngste Bewerbungsphase ist abgelaufen. Insgesamt 15 Kunstschaffende aus ganz Deutschland haben sich bis Ende März gemeldet, die Vorauswahl ist getroffen. Anfang Mai entscheidet der Künstlerische Beirat endgültig, wer anstelle von Monika Golla in Künstlerhaus einzieht.

Da er bereits an mehreren anderen Artist-in-Residence-Programmen teilgenommen habe, erklärt Installationskünstler Christoph Mügge (siehe "Die Künstler") "kann ich sagen, dass das Antonie-Leins-Künstlerhaus in vielen Punkten besonders ist: Es ist wesentlich moderner und geräumiger als die anderen Unterkünfte. Und die Dauer von drei Jahren ist einzigartig und erlaubt es mir, in Ruhe an langfristigen Projekten zu arbeiten. Das topmoderne Künstlerhaus mit dem großräumigen Atelier bietet dafür die optimalen Arbeitsbedingungen. All diese Vorteile haben deutliche Spuren in meiner Kunst hinterlassen.“

Seine Kollegin, die Klang- und Videokünstlerin Monika Golla ist die erste Bewohnerin, die drei Jahre "voll" gemacht hat – im Mai 2015 verlässt sie Horb, das ihr ein Stück weit zur Heimat geworden ist: „Man muss schon sehr genau wissen, was man will, um in Horb nicht herb zu werden, also zieht euch warm an für die Wintergasse! Aber Vorsicht – hier angekommen, kann es sein, dass man nie wieder weg will“.

Für ihre Nachfolge ist das Bewerbungsverfahren Ende März zu Ende gegangen, erst wenn Christoph Mügge oder die Performancekünstlerin Elisabeth Kaiser ausziehen, startet wieder ein neues (wir melden es an dieser Stelle).   

Grundsätzlich sollen Bewerbungen für das Künstlerhaus in Horb die Biographie, das Ausstellungsverzeichnis und, soweit verfügbar, die Bibliographie der Kandidatin oder der Kandidaten umfassen. Sie sind grundsätzlich über diese Website und/oder per
E-Mail an den Förderverein zu richten (siehe "Bewerben - wie?"). Bei Ablehnung sind insgesamt drei Bewerbungsversuche möglich. Wer bereits gefördert wurde, kann sich nicht noch einmal bewerben.

Nach einer ersten Prüfung der Bewerbungen durch den Förderverein und der endgültigen Auswahl durch den künstlerischen Beirat ergehen die abschließenden Bescheide an die Bewerber/innen. Eine Begründung gegenüber dem Bewerber oder der Bewerberin ist nicht erforderlich (siehe auch die Förderrichtlinien).